Feldpost für Pauline

Autorin Maja Nielsen liest an der IGS Emmelshausen

Auch in diesem Jahr fand wieder eine Autorenlesung an der IGS Emmelshausen statt. Dieses Mal war Maja Nielsen zu Besuch, die ihr Buch ,,Feldpost für Pauline’’ vorstellte.

Pünktlich versammelten sich die Klassen 7 und 8 mit ihren Lehrern in der Mensa der Schule. Schon beim Betreten des Raumes sahen die Schüler viele interessante Dinge, die Maja Nielsen mitbrachte. Zu Beginn erzählte die Autorin, wie es zu diesem Buch kam: Ein Radiosender gab ihr den Auftrag über den 1. Weltkrieg zu schreiben.

Aber was passierte eigentlich während des ersten Weltkrieges? Maja Nielsen legte sofort mit ihrer Recherche los. Dabei wurde die neugierige Autorin fündig und erfuhr viele schreckliche Details, die sie zu ihrem ersten fiktionalen Buch inspirierten.

Heraus kam ein Werk, das davon handelt, dass ein Feldpostbrief aus dem Ersten Weltkrieg mit fast 100 Jahren Verspätung zugestellt wird und ein junges Mädchen in eine Reise in die Vergangenheit taucht. Die Autorin las aus ihrem Buch, während hierzu passende Bilder auf eine Leinwand geworfen wurden. Durch den Wechsel von Lesen und der Einspielung aus ihrem mit dem Deutschen Kinderhörspielpreis ausgezeichneten Hörbuch wurde noch mehr Aufmerksamkeit geweckt. Die Einspielungen ergriffen die jungen Zuhörer ebenso wie die originalen Feldpostbriefe, die Maja Nielsen mitgebracht hatte und von Schülern der Klasse 7 vorlesen ließ. (Bild)

Als besonderes „Highlight“ wurde die Cellistin wahrgenommen, die Maja Nielsen begleitete und die Lesung musikalisch unterstützte. Sie kam mit, weil ein Cello-Stück im Buch eine zentrale Rolle spielt und es auf besondere Weise zwei Soldaten das Leben rettete. Am Ende stellten die Schülerinnen und Schüler noch ein paar Fragen zu dem Buch ,,Feldpost für Pauline“ und gingen anschließend mit ergriffenen Gesichtern hinaus. Das Buch war für die IGS-Schülerinnen und -Schüler in den folgenden Tagen ein wichtiges Gesprächsthema. Einige Klassen lesen Maja Nielsens Buch jetzt auch im Fach Deutsch als Lektüre.

Text: Snizhana Landysheva, 8d